Protective balancing - Verletzungsvermeidung durch Balancetraining

Sehr positive Erfahrungen haben wir mit den Damen des FC Bayern München mit Protective balancing seit über zwei Jahren gewonnen. Die Damenfußballmannschaft aus der ersten Fußballbundesliga konnte durch ein zusätzliches Balance- und Koordinationstraining im Sinne des Protective balancing die Verletzungshäufigkeit von schweren Muskelverletzungen von 12 auf 0, von leichten Muskelvereltzungen von 36 auf 14 reduzieren. Vordere Kreuzbandverletzungen traten seit Trainingsbeginn nicht mehr auf.

Während in der Hinrundenspielzeit 2003/04 der 10. Tabellenplatz mit 11 Punkten (3 Siege, 2 Unentschieden, 6 Niederlagen) erzielt wurde, verbesserte sich das Mannschaftsergebnis in der Rückrunde mit dem zusätzlichen Training auf Platz 4 (Platz 3 der Rückrundentabelle) mit 23 Punkten (7 Siege, 2 Unentschieden, 2 Niederlagen).

Ein Artikel über diese Ergebnisse des Protective balancing kann hier heruntergeladen werden.

Im Raum Hannover untersuche ich derzeit den Einsatz des Protective balancing in Kinder- und Jugendmannschaften über eine Saison, ob eine derartige Intervention trainingsbegleitend möglich ist. Die Ergebnisse werden im Sommer 2006 veröffentlicht werden.

Teilnehmer an dieser Studie sind u.a. die B-Jugendmannschaft von Ingeln-Oesselse, der G-Jugend des TSV Mandesloh und der TSV Wedemark.

B-Jugend Ingeln-Oesselse

G-Jugend des TSV-Mandelsloh

Im Mai 2007 wird im Deutschen Ärzte-Verlag ein Übungsbuch mit Balanceübungen mit dem Titel "Protective balancing" von Privatdozent Dr. K. Knobloch zur Prävention von Verletzungen in unterschiedlichen Sportarten, u.a. im Fussball, Tennis und Turnen erscheinen.