Protective balancing - Verletzungsvermeidung durch Balancetraining

Sportverletzungen sind ein wesentlicher Faktor - sowohl für den Athleten selbst bedeuten sie Frustration und Enttäuschung und ziehen natürlich bei Profisportlern einen nicht unerheblichen finanziellen Verlust nach sich. Insofern erscheinen einfache Maßnahmen zur Verletzungsminimierung im Sport höchst attraktiv.

Erscheinungstermin Februar 2009

Im Februar 2009 wird im Spitta-Verlag mein Buch "Aus nach Sportverletzung?" mit der für den Athleten so überaus wichtigen Frage erscheinen.

Neben der modernen Diagnostik und Therapie von Akutverletzungen wie dem Riss des vorderen Kreuzbands, der OSG-Distorsion, des Kahnbeinbruchs oder auch des distalen Unterarmsbruchs liegt eine weiterer Schwerpunkt des Buches in den Überlastungsschäden durch Sport an Sehnen und Knochen, wo es zu Ermüdungsbrüchen kommen kann.

Protective balancing(C) verfolgt die Philosophie eines möglichst sportartspezifischen Balancetrainings zur Verletzungsreduzierung.

So steht der Fußballer im Fußballschuh auf dem Spielfeld auf z.B. einem Balancekreisel und führt Torschüsse durch, der Handballer ist in der Halle und führt Torwürfe oder das Paßspiel durch, der Ruderer befindet sich auf dem Ruderergometer auf dem Kreisel sitzend zur Erhöhung seiner Rumpfstabilisation.

Buchmanuskript "Balancetraining" beim Verlag

Das aktualisierte Buchmanuskript "Balancetraining" befindet sich derzeit beim Deutschen Ärzte-Verlag im Lektorat.

Ziel dieses Buches ist ein aktueller Überblick über die vorliegenden Studien inklusive der Evidenzniveaus sowie der möglichen weiteren Anwendungsfelder eines Balancetrainings.

Es wendet sich an den interessierten Sportler genauso wie den Trainer und die medizinische Abteilung in der Sportbetreuung, an Übungsleiter in der Ausbildung Prävention, an Sportlehrer und Sportmediziner sowie alle, die Interesse an den positiven Wirkungen von körperlicher Aktivität in der Prävention von Erkrankungen und Verletzungen haben.

Es wird Kapitel über den Nutzen körperlicher Aktivität zur Krankheitsprävention bei Herzerkrankungen, Dialyseerkrankung, Osteoporose und Krebs geben. Der Hintergrund von Balance und Koordination und deren Trainierbarkeit werden genauso vorgestellt werden wie sportartspezfische Verletzungen mit bildlichen Anleitungen, wie Protective balancing zur Verletzungsvermeidung in der jeweiligen Sportart eingesetzt werden kann.

Dabei werden sich Kapitel mit dem Fußball, Volleyball, Handball, Basketball, Tennis und Squash, Golf und Ski Alpin, aber auch Rudern beschäftigen. Weiterhin erfolgt der mögliche Einsatz für Osteoporosesportgruppen und für die Rückenschule mit Protective balancing.

Eine kurze Einführung in das Thema Sport und Prävention kann in diesem hier hinterlegten Artikel eingesehen werden.